Hoher Preis für neuen Bahnhof


( Uschi Götz – Deutschlandradio Kultur, 6. November 2014)
Der Bau des unterirdischen Stuttgarter Bahnhofs schreitet voran. Doch die Bürgerproteste gehen weiter. Mittlerweile warnen sogar Befürworter vor ungeahnten Problemen und Gefahren. Die SPD-Basis spricht von vertuschten Rechtswidrigkeiten.. . .

Andreas Kegreiß vom Fahrgastverband Pro Bahn:
“Ausgefallene Züge, verspätete Züge, infrastrukturbedingte Verspätung, das heißt, da sind auch die Schienen nicht mehr da, Ausweichstellen, die Baustelle nimmt die Redundanzen raus aus dem System und so ergibt sich ein erheblicher Verspätungsfaktor, der doppelt so hoch ist als noch im Jahr 2005, da hatten wir in der Hauptverkehrszeit 11,3 Prozent verspätete Züge und jetzt sind es über 25 Prozent.”

. . . und weiter:
Gefahr für Stuttgarts Mineralwasserquellen
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Weiterhin Montagsdemos
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Viele Aktionsbündnisse gegen das Projekt im ganzen Bundesland
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Gegner: “Rot-Grün hat keinen Politikwechsel gebracht”
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SPD-Basis: “Mehr und mehr Rechtswidrigkeiten kommen auf den Tisch
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und mehr . . .


Podcast (18 Minuten und 53 Sekunden) Text und Beitrag hören  

Anmerkung G.K.:
Für mich reichen zwei Gründe aus, weiterhin gegen S21 zu kämpfen: 1. Kapazitäts-Abbau (der Kopf­bahn­hof kann mehr als 50 Züge in der Spitzenstunde – S21 wurde geplant für nur 32 Züge.) 2. Guter “Integraler Taktverkehr” nach schweizer Vorbild wird mit dem S21-Durchgangsbahnhof verhindert.


 

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