SPD Stuttgart:
Geht’s noch tiefer?


Zwei Briefe an die Stuttgarter Genossinnen und Genossen:


28.5.2014 Peter Conradi: (Der Brief)
Was nun? Geht’s noch? Weiter so?
Geht’s noch tiefer? Mit 14,3 Prozent der bei der Gemeinderatswahl 2014 abgegebenen Stimmen hat die SPD Stuttgart den Tiefpunkt ihrer Nachkriegsgeschichte erreicht. Bei der Wahl des Europäischen Parlaments am gleichen Tag waren es immerhin in Stuttgart 23,3 Prozent für die SPD.


30.5.2014 Roland Ostertag (Der Brief)
Trauer um die alte Tante SPD
Wieder hat die SPD, der ich nun 58 Jahre angehöre, bei den Gemeinderatswahlen in Stuttgart am 25. Mai herbe Verluste hinnehmen müssen, nach jahrzehntelangem Sinkflug von 1972 von ehemals 28 Stadtratsmitgliedern 2014 bei 9 gelandet

[Die SPD] muss sich selbst, am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Das DU und WIR, soziale Gerechtigkeit. Glaubwürdigkeit, Solidarität, Verantwortung, Vertrauen müssen wieder entdeckt und groß geschrieben werden. Darauf warten wir, wartet die Gesellschaft, warten die Bürgerinnen und Bürger, auch auf Ebene der Stadt, auch in Stuttgart.


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4 Antworten auf SPD Stuttgart:
Geht’s noch tiefer?

  1. Lang, Reinhold sagt:

    Liebe Genossinnen und Genossen,

    was wollen sozial und politisch engagierte BürgerInnen von der SPD erwarten? Auf Bun­des­ebe­ne wird in Sachen Außenpolitik (Bürokrat Steinmeier) wieder voll auf Re­mi­li­ta­risie­rung und expansiven Bundeswehreinsatz (siehe Münchner “Sicherheitskonferenz”) im Ausland gesetzt, in Sachen Wirtschaftspolitik mit Gabriel die verfehlte Euro-Strategie (Schuldenhaftung und Verarmungwettbewerb-Wettlauf der Krisenstaaten) sowie das TTIP-­Kon­zern­ab­kom­men mit den USA betrieben, in der Sozialpolitik mit der CDU-­Müt­ter­ren­te die junge Generation bereits mittelfristig zur Kasse gebeten und mit Nahles-Mindestlohn, durchlöchert am Ende wie ein Schweizer Käse, eine Pseudo-Errungenschaft verkündet, von der total verfehlten “Energiewende” ganz zu schweigen.Wen wundert es, dass sich bei den Ortsvereinen kaum noch junge Mitglieder einfinden. Und die noch mitmachen, sind oft, es tut weh, dies feststellen zu müssen, theoretisch und pro­gram­ma­tisch mit neoliberalen Ideologie-Ideen ausgestattet oder schlichtweg opportunistisch orientierte Karrieristen gemäß “Sind-Pöstchen-Da”-Mentalität!

    Bestens,
    Reinhold Lang

  2. Otto Ziegler sagt:

    Es geht auch anders bei der SPD – wir wurden bei der letzten Kommunalwahl in der All­gäu­stadt Isny mit 36,4% in unserer mehr als 100-jährigen Geschichte erstmals stärkste politische Kraft, haben nochmals einen Sitz dazu gewonnen. (SPD 7 Sitze, FWV 7 Sitze, CDU 6 Sitze).
    Nähere Info unter: http://www.spd-isny.de

    • Günter Klepser sagt:

      Lieber Otto, herzlichen Glückwunsch!
      Wir haben hier in Ammerbuch zwar auch einen Sitz dazu gewonnen – aber so rich­tig zufrieden sein können wir nicht. (GAL 6, CDU 6, FWV 4, BWV 3, SPD 2).

  3. Bode Hans-Adolf sagt:

    Seit 1961 gehöre ich der SPD als Mitglied an, aber dieser Tiefstand ist mehr als traurig,war aber eigentlich zu erwarten. Eine Parteigliederung, die sich zu nichts mehr traut und immer nur schön redet, muss mit so etwas rechnen. Leider ging es mit unserer SPD nicht nur in Stuttgart, sondern auch rings rum runter. Das ist nicht nur wegen dem Schlingerkurs von S 21 der Fall. Um ja nirgends anzuecken, wird fast überall das abgewunken, was der jeweilige Bürgermeister und seine sogenannten bürgerlichen Helfer wollen. Auch als Mitglied einer grossen Koalition muss man den Mut haben, mal dagegen zu sein. SPD Raum Stuttgart und Land, bitte wache auf und werde wieder was Du warst und eigentlich sein solltest.
    Liebe Grüße Hans-Adolf Bode Durban Südafrika

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