Stuttgart 21:
Deutschlandradio manipuliert bei Berichterstattung zur Bürgerbewegung


(Zwuckelmann – CAMS21, 22.2. 2014)    Im Länderreport von Deutschlandradio Kultur gab es gestern, am 21.02.2014 einen Bericht, der sich mit der Bürgerbewegung gegen Stuttgart21 beschäftigte. Michael Brandt [Landesstudio Baden-Württemberg, Neckarstr. 230, 70190 Stuttgart] berichtet darin vom Ausstieg der Grünen, des VCD, des BUND und von ProBahn aus dem Aktionsbündnis und analysiert die Veränderung innerhalb des Protests gegen Stuttgart 21. Doch leider geriet der Bericht äußerst einseitig und sollte ganz offensichtlich dem Zuhörer suggerieren, dass die Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21 sich »radikalisiere« und ihr Ende gekommen sei. Um diesen Eindruck zu untermauern, schreckte der öffentlich-rechtliche Sender selbst vor offensichtlicher und sehr dreister Manipulation von O-Tönen nicht zurück.
(Ein Kommentar von Zwuckelmann.)
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Doch hier manipuliert das Deutschlandradio in einer Art und Weise, wie man es ihm nicht zugetraut hätte. Denn die eingespielten Lügenpack-Rufe (hier ab Minute 13:50) gab es bei dieser 208. Montagsdemo, auf der Peter Conradi seit langem einmal wieder aufgetreten ist und auf die sich die Zitate beziehen, gar nicht. Das heißt, die Radioredakteure haben von einer anderen Montagsdemo die Aufzeichnungen der Lügenpack-Rufe, die in einem ganz anderen Zusammenhang entstanden sein müssen, in diesen Bericht montiert, um bewusst falsche Aussagen mit O-Tönen zu untermauern. Dieses Vorgehen kann man nicht anders als Betrug und bewusste Täuschung nennen. Wer sich davon überzeugen mag, dass es keinerlei Lügenpack-Rufe gab, sondern im Gegenteil großen Applaus, sehe sich die Rede von Peter Conradi auf der 208. Montagsdemo [hier] an..()


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Der Deutschland-Radio Bericht: (Lesen und hören)

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Eine Antwort auf Stuttgart 21:
Deutschlandradio manipuliert bei Berichterstattung zur Bürgerbewegung

  1. Uwe Mannke sagt:

    manipuliert Deutschlandradiokultur?
    Es könnte sein, dass es einen Teil der S21-Gegner gibt, der nicht mehr hinter dem Straßenprotest in den Formen der letzten Monate steht. Die von Zwuckelmann kommtierte Sendung könnte ungefähr die Meinung dieser Gruppe auf den Punkt bringen. Es ist sogar möglich, dass der Autor der Sendung das in gewissem Sinne wohlwollend (also gegen S21) so gestaltet hat. Was da an Originaltönen zusammenkomponiert wurde, unterstreicht diese Haltung, die sich aus vielen Einzelerlebnissen gebildet haben mag. Unstreitig ist jedenfalls dass die 4 ausgetretenen Gruppierungen nicht mehr direkt in Verbindung mit dem Straßenprotest gebracht werden wollen. Das sollte nachdenklich machen, wenn es politische doch noch einiges an Gemeinsamkeiten gibt. Eine namhafte Persönlichkeit hat sich gegen diese Sendung noch nicht zu Wort gemeldet.

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