Für die Renaissance der Schiene


(Joachim Wille – Frankfurter Rundschau, 23. August 2013)    Die Mainzer Affäre hat noch einmal aufgedeckt, wie stark bei der Bahn auf Verschleiß gefahren wird – beim Personal und beim Schienennetz. Im Blick auf den geplanten Börsengang hatte der frühere Bahnchef Hartmut Mehdorn sein Unternehmen für die künftigen Aktionäre “aufgehübscht”. Das heißt: profitabel gemacht durch Personalabbau und Herunterfahren der Instandhaltung. Überstunden satt, gestresstes Personal, jede Menge Langsamfahrstrecken, teils museale Stellwerke, monatelanges Chaos bei der Berliner S-Bahn – wer wollte, konnte die Kalamität bereits seit Jahren erkennen. Offenbar wollten es viele aber nicht. Besonders auch die Bundesverkehrsminister nicht, egal ob von SPD oder CSU, die das immer noch bundeseigene Unternehmen weiter in die Krise fahren ließen.


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