S21: Wir müssen jetzt bauen, bauen und noch mal bauen


(mab – Südwestpresse Ulm, 22.6.2013)    Tiefer Blick in eines der großen Tunnelprojekte auf der S-21-Neubaustrecke Wendlingen-Ulm: Vom Steinbühltunnel bei Hohenstadt haben die Bohrer schon 86 von 4850 Metern geschafft. Bis heute ist allerdings nicht geklärt, wer am Ende die Kosten übernimmt.

“Wir müssen jetzt bauen, bauen und noch mal bauen”, sagt S-21-Projektsprecher
Wolfgang Dietrich. “Über die Kosten reden wir dann, wenn sie eintreten.”

Das Projekt ist längst teurer als im Finanzierungsvertrag von 2009 vorgesehen. Basis sind noch 4,088 Mil­liar­den Euro für Stuttgart 21. Die Bahn rechnet inzwischen mit 5,987 Milliarden. “Der Betrag muss angepasst werden”, sagt Dietrich.


Anmerkung G.K.: Die Antwort auf Herrn Dietrichs Unverfrorenheit kann nur heißen “Klarheit JETZT”.
Deshalb Unterstützt den Brief von Dr. Eisenhart von Loeper und Klaus Riedel.


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7 Antworten auf S21: Wir müssen jetzt bauen, bauen und noch mal bauen

  1. Maria Peters sagt:

    Diesen Kommentar von Susanne Brzuske fand man am Sonntag noch online in der Südwestpresse – am Montag war er spurlos verschwunden!

    http://www.swp.de/goeppingen/lokales/goeppingen/Das-Privileg-der-Deutschen-Bahn;art5583,2081823#kommentare

    “(…) Das Privileg der Deutschen Bahn ist wirklich einzigartig! “Wir müssen jetzt bauen, bauen und nochmal bauen. Über die Kosten reden wir dann, wenn sie eintreten”" – Zitat Projektsprecher Wolfgang Dietrich. Provokanter und dreister gegenüber dem steuerzahlenden Volk gehts nimmer.

    Welcher private Häuslesbauer kann seine Finanzierungsvereinbarung ignorieren und – weil sein Hausbau durch schlampige Planung teurer wird – am Ende von der Bank seinen Kreditrahmen einfach “anpassen” lassen?

    Von den immer noch fehlenden Genehmigungen zum Bau von S21, wie zum Beispiel Brandschutz oder Abpumpen von doppelter Wassermenge im Grundwasser-Management (GWM), redet Herr Dietrich nicht. Auch nicht davon, dass die Neubaustrecke ja ebenfalls teurer und somit unwirtschaftlich wird. Die bereits angepassten Kosten von 4,526 Mrd. Euro für S21 waren doch aber die Grundlage der Volksabstimmung und für Herrn Grube sogar die Sollbruchstelle! Und ursprünglich sollte sich sogar das “bestgeplante Projekt” selbst rechnen!

    Alles vergessen oder Alles verdrängt? Hauptsache: die Baustelle ist demokratisch legitimiert. Anscheinend hat Deutschland genug Geld für ein unwirtschaftliches Prestigeprojekt, das in Wahrheit ein nicht genehmigtes Schienenrückbauprojekt ist, während gleichzeitig überall Geld für soziale Einrichtungen und für Reparaturen im Straßenbau fehlt – um nur zwei wichtige Beispiele zu nennen. Wie passend, dass jetzt gerade die Bahn höhere Fahrpreise ankündigt . . .

    Susanne Brzuske, Göppingen”

    http://www.swp.de/goeppingen/lokales/goeppingen/Das-Privileg-der-Deutschen-Bahn;art5583,2081823#kommentare

  2. Peter Boettel sagt:

    Welches Gericht ist endlich mal bereit, die Verantwortlichen (ob Merkel, Ramsauer, Grube, Kefer & Co.) für diesen Milliardenbetrug am Volk zu einer saftigen Strafe zu verurteilen?

    Aber jeder Demonstrant, der sein Grundrecht wahrnimmt, wird als Störer der öffentlichen Ordnung hingestellt.

  3. Opa Kolja sagt:

    Der Landesvater sagte mal dezent entrüstet,dass er es nicht zulassen würde,dass die Bahn
    ein unumkehrbares Chaos “erbaut” und die Projektpartner dann gezwungen wären,um einen funktionierenden Bahnbetrieb zu ermöglichen,viel Geld nach zu schiessen.”Dies wäre mit ihm nicht zu machen” versprach er.Selbst dieser Selbstverständlichkeit magt er sich nicht mehr erinnern, obwohl die “Lage” jetzt unübersehbar da ist.Er müsste mit den Projektpartnern zumindest einen Baustopp vereinbaren um “Schaden vom Volke (Steuerzahler und Bahnkunden) abzuwenden”.
    Da “das Volk nach dem VE-Ergebnis nun das Recht auch auf einen schlechten Bahnhof habe” (Kretschmann),kann die Bahn,auch mit Muttis Segen,munter weiter Unumkehrbarkeit ermurksen.Grube hat daher freie Hand und Dietrich darf maliziös von “bauen,bauen,bauen” schwadronieren.Ein Trauerspiel,das ich so niemals für möglich hielt.

  4. Sieglinde Raichle sagt:

    es wird jeden Tag deutlicher, was für Betrüger am unseligen Projekt am Werk sind!
    Wo wird es enden? Wie sind diese “Macher” zu stoppen? Nehmen sie unsere Proteste
    überhaupt noch zur Kenntnis? Es macht einen nur noch traurig!

  5. Christa Bauer sagt:

    “Wir müssen jetzt bauen, bauen und noch mal bauen”, sagt S-21-Projektsprecher
    Wolfgang Dietrich. “Über die Kosten reden wir dann, wenn sie eintreten.”
    Das heißt doch nichts anderes, als dass man sich SEHR reichlich Zeit lässt mit dem Bezahlen.
    Und da wundert sich noch einer, wenn eine große Baufirma nach der anderen Pleite macht???

  6. Frank Distel sagt:

    Allein für diesen Satz gehört dieser UNSÄGLICHE Lügen-Dietrich seines Postens enthoben! Es ist ungeheuerlich mit welcher Chuzpe dieser Mensch sich über einen verantwortungsvollen und verantwortbaren Umgang mit (letztlich) öffentlichen Mitteln hinwegsetzt.

  7. Hans-Peter Rei sagt:

    Es ist zu ergänzen:
    Die Erde ist eine Scheibe
    Stuttgart 21 ist kein Betrug
    und die Mafia ist ein Kindergeburtstag

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