Edzard Reuter:
Stuttgart 21 – Fatal schiefgelaufen


(Edzard Reuter – KONTEXT, 5.6.2013)    Mit großem Eifer feiert die SPD ihre 150-jährige Geschichte. Edzard Reuter (85) hat sie ein Leben lang begleitet. Ein Fazit lautet: Altbackene Traditionen wie der blinde Glaube an den Fortschritt, siehe Stuttgart 21, dürfen ihren Weg nicht mehr bestimmen. Sein Grußwort überschreibt er selbst mit “Verspätete Gedanken”.


Mehr als 65 Jahre ist es her, dass man mir mein erstes Mitgliedsbuch übergab. Rechnet man die Kindheit, das Heranwachsen in der Nähe und unter der Obhut der Eltern, die Nazizeit und die Emi­gra­tion in der Türkei hinzu, kommt gut und gern die Hälfte ihrer 150-jährigen Geschichte zusammen, die mich mit der SPD verbindet. Freilich kann ich mich nicht rühmen, auf dieser langen Wegstrecke jemals in die höheren Weihen irgendwelcher Parteigremien aufgestiegen oder gar mit ihrem Segen zu den Würden eines öffentlichen Amtes befördert worden zu sein. Ich war und bin schlicht ein “einfaches Mitglied”.

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Eine Antwort auf Edzard Reuter:
Stuttgart 21 – Fatal schiefgelaufen

  1. Karl-Heinz Irgang sagt:

    Ich habe Edzard Reuter vor ein paar Wochen in Heidenheim live erlebt und kann vieles was er sagt, sowie hier geschrieben steht unterstützen. In jedem Fall trifft die Überschrift voll ins Schwarze (Rote) und eben auch die These vom blinden Glauben an den Fortschritt. Zusammengefasst ergibt sich für die SPD aber auch: weniger Seeheim und mehr DL21!!!

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