Flughafenbahnhof

(Änderungen durch Beschluss des Lan­des­par­tei­tags, so wie ich es verstanden habe (G.K.). Gegebenenfalls Korrektur, sobald die offizielle Version ver­füg­bar ist.)

  1. Was den in der Diskussion befindlichen Flughafenbahnhof betrifft, so ist durch den von der Lan­des­re­gier­ung initiierten Filderdialog eine neue Variante konsensfähig geworden. Diese ist der bisherigen Planung überlegen. Vor diesem Hintergrund sehen wir darin eine Son­der­si­tu­ati­on und befürworten – nach Prüfung durch die Landesregierung – eine anteilige Beteiligung des Landes an dieser neuen Variante. den nachgewiesenen, durch diese Variante ausgelösten Mehrkosten. Wir werden dazu das Gespräch mit unserem Ko­ali­ti­ons­part­ner suchen.

  2. (Frank Distel – “SPD-Mitglieder-gegen-S21″ in der Pressemitteilung K21, 26.2.2013: )„Wenn die Bahn nun einen eher ge­neh­mi­gungs­fä­hi­gen Weg gehen will“, so Frank Distel weiter, „so korrigiert sie damit nur ihre Fehlplanung und muss die Kosten dafür auch selbst tragen“ – zumal sie diese Variante gegen den ausdrücklichen Wunsch der Teilnehmer/innen des Filderdialogs vorantreibe.


    (Dr. Eisenhart von Loeper – Sprecher des Aktionsbünnisses in der Pressemitteilung K21, 26.2.2013: )Der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg solle endlich zur Kenntnis nehmen, dass Stuttgart 21 – einschließlich des neuen Filderbahnhofs – Murks sei: “Jegliche Mehrbeteiligung des Landes an diesem Rückbau der Bahninfrastruktur ist eine Veruntreuung von Steuermitteln.”

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2 Antworten auf Flughafenbahnhof

  1. DonCarlos sagt:

    Liebe SPD-Mitglieder gegen Stuttgart 21,

    Ihr solltet bei diesem Punkt 3 der Mehrheit Eurer weißen Genossen zustimmen. Die bei den Bürgern konsensfähige Variante war der Ausbau der S-Bahnstation Stuttgart-Vaihingen zu einem Re­gio­nal­bahn­hof. Nachzulesen hier: filderdialog-s21.de

    Der überteuerte Vorschlag der DB AG war nicht Konsens des Filderdialogs und hat sich im Nach­hi­nein durch die Mehrkosten disqualifiziert, da die Vorschläge zum Filderdialog kostenneutral sein mussten. Er hätte also gar nicht zur Abstimmung stehen dürfen.

    Treibt die Landes-spd mit ihrem eigenen Votum vor Euch her.

    Viele Grüße,
    Ein Ingenieur mit Augenklappe

    Ing22-32@gmx.net

  2. Peter Boettel sagt:

    Abgesehen von der Tatsache, dass der Antrag insgesamt schon eine Ohrfeige für alle Kritiker von S 21 darstellt, stellt Ziffer 3 eine schlichte Unverschämtheit dar und steht im Widerspruch zu den Aussagen, dass der Kostendeckel gelte; denn hier wird sogleich die Übernahme von Mehrkosten, auch an anderer Stelle, impliziert. Damit stünde ein solcher Beschluss im Widerspruch zum Koalitionsvertrag und wäre ein Verrat (wenn auch Erhard Eppler dieses Wort nicht mag) gegenüber dem Mitgliederentscheid zum Koalitionsvertrag.

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