Die wirklichen „Ausstiegskosten aus S21 – Stand Februar 2013

(Hans Heydemann -Ingenieure 22, 12.Februar 2013)    Der größte Brocken darin ist die Rückabwicklung des Grundstücksgeschäftes der von der Stadt Stuttgart vorab erworbenen Gleisflächen samt Zinszahlungen, die bis heute auf rd. 340 Mio. € aufgelaufen sind. Dies nach wie vor als „Ausstiegskosten“ verkaufen zu wollen ist der Gipfel der Volksverdummung!
Rechnet man alles zusammen, so kommt man auf etwa 51 Mio. € an bisher tatsächlich für S-21 ver­bau­ten Kosten. Zusammen mit den v.g. aufgelaufenen Planungskosten von 227 Mio. € sowie mög­li­chen Ent­schädigungszahlungen ergeben sich damit lediglich etwa 363 Mio  € (+/- ~ 10% Unsicherheit) an verlorenen Kosten bei Aufgabe des Irrsinnsvorhabens S-21 jetzt – die von den S-21-Machern derzeit verkündeten „Ausstiegskosten“ von 2 Milliarden € (Kefer) bzw. 3 Milliarden € (Schmiedel) sind durch nichts be­legt, sie entbehren jeglicher Grundlage!
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Eine Antwort auf Die wirklichen „Ausstiegskosten aus S21 – Stand Februar 2013

  1. Jürgen von Sieg sagt:

    es ist höchst ärgerlich, daß in den radio-nachrichten des SWR ausschließlich von 2 Mrd. € gesprochen wird. eine erwähnung der von den S21-gegnern ermittelten viel niedrigeren summe von 363 Mio € erfolgt nicht.

    ein weiteres ärgernis ist das verhalten des schlichters Heiner Geißler. er lügt, wenn er sagt, die ausstiegskosten würden ausgegeben für nichts. man erhalte keinen gegenwert. das stimmt nicht, denn man würde für den betrag der ausstiegskosten die vermeidung von schäden an den Stuttgarter mineralquellen, die vermeidung von gebäudeschäden in ungewisser höhe, die gefahr einer brandkatastrophe im tunnel mit vielen toten usw. erhalten. das wäre einen durchaus übersehbaren millionenbetrag wert.

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