11.11. – 11 Uhr 11, Karnevals Eröffnung in Stuttgart

(Timo Kabel – ‘SPD-Mitglied-gegen-S21 und Parkschützer, 11 Uhr 11 am 11.11. 2012)   ich war heute dort….MIT FAHNE…..um 11.11 uhr habe ich sie ausgerollt und geschwenkt….

also ich angekommen war und auf der “plattform” vor dem rathaus stand, kam der wachdienst..

“hier dürfen sie nicht sein gehen sie weg”
“warum ist doch ein freier platz”
“sie müssen hier gehen”
“mit welcher begründung….der marktplatz ist ein freier platz hier ist nichts abgesperrt. womit begründen sie das.”
“weil ich das sage”
“das reicht mir aber nicht, da könnte ja JEDER kommen.”
“das gehört zum rathaus und wir sind der Saalschutz” (*gröhl* im freien: dachte ich mir)
“wo bitte ist denn hier die grenze”
“ich diskutiere nicht sie müssen gehen” inzwichen schon zu zweit.
“hören sie mal, der platz ist für jedermann zugänglich, wir haben versammlungs freiheit. ausser dem sind heute eine menge leute hier verkleidet. ich eben mit meiner Fahne.”
“sie müssen hier gehen auf gehts” der grosse mann drängt mich mit seiner masse von körper vor sichher…
“bitte lassen sie ihren körperkontakt mit mir, dazu sind sie nicht befugt. im übrigen sagen sie mir nun endlich wo das territorium des Rathauses endet.”
“hier….!” deutet auf den absatz hin der durch eine Granitstufe begrenzt ist.
“gut dann werde ich eben diesen absatz verlassen.”
ich begebe mich von derm absatz runter. unterdessen will mich der zweite saalschutz wegziehen. der grosse (wohl der kollonenführer) weist den kollegen zurecht: “lass das, nicht berühren…!”
als ich wieder vor dem LKW war, also auf dem Platz kam die Polizei….!
erst 2 später waren es 4 beamte.

ein herr P. und sein kollege K. bauten sich vor mir auf…
“kommen sie bitte mit wir müssen ihre personalien aufnehmen. und dann bekommen sie einen platzverweis..!
„wie kommen sie dazu, das ist ein freier platz. Ich darf mich aufhalten wo ich will. Und darf auch mit mir führen was ich will.“
„sie kommen jetzt mit“
„mit welcher begründung..?“
„weil ich das sage“
„sie müssen doch einen gesetz oder eine verordnung zu grunde legen.!“
„nein wenn ich das sage reicht das aus“
„seh ich nicht so“
der Herr P drängt mich mit seinem bauch vor sich her.
„lassen sie das bitte. Drücken sie mich nicht vor sichher, dazu haben sie kein recht“
„mach ich doch garnicht, sie sellen sich doch in den weg“
„ich stelle mich nicht in DEN weg, ich STEHE hier“
so geht es ein wenig hin und her.

„ ich werde meinen anwalt anrufen. Ob das so in ordung geht.
Ausweisen, platzverwies androhen und der Körperkontakt“
„ja machen sie das wenn es ihnen hilft“

ich rufe tatsächlich meinen anwalt an.

Der weiß erst nicht um was es geht.
Der Herr P und Kollege K sind jedenfalls erstmal etwas zurückhaltender geworden.

Mein anwalt sagte, dass ich ausweis zeigen „müsse“ den platzverweis kann er so nicht beurteilen..man kann es im nachhinein aber klären.

Ich lege auf.
„womit begründen sie diese maßnahme?“
„sie haben doch von der aktion heute nacht bestimmt mit bekommen, da gab es platzverweise. Wir müssen nun prüfen ob sie dabei waren und womöglich dagegen verstossen.“
„na sehen sie da haben wir doch eine begründung. Warum habe sie da nicht gleich darauf hingewiesen. Stattdessen haben sie bei mir den eindruck hinterlassen, das sie hier willkürlich vorgehen“
ich zeige meinen ausweis. „ich bin doch bei ihren kollegen schon lange bekannt, wozu das ganze?“

„so und nun verlassen sie den platz“
„ich denke nicht dran, wir leben in einem freien land. Hier ist nirgendswo eine absperrung innerhalb derer ich mich aufhalte“
mitlerweile sind schon etwa 6 oder 7 leute von uns um mich rum. Machen bilder und filmen die szene. Eine ander Parkschützerin muss auch personalien vorzeigen. Dabei hatte sie mit MEINER aktion nichts zu tun….?!

„darf ich noch erfahren wer sie sind? Ich sehe keinn namensschild.“
der Herr P macht seine jacke etwas auf ich sehe Herr P.
„danke und wie heisen SIE?“ deute auf den kollegen hin.
Herr P: „das tut doch nichst zur sache“
„doch finde ich schon. Immerhin weiß ihr kollege nun, wer ich bin. Ich würde nun auch gern wissen mit wem ich es hier zu tun hatte.“
„wollen sie nun von allen kollegen die namen wissen?“ süffisantes lächeln
„nein das ist nicht notwendig, mit denen hatte ich ja direkt nichts zu tun. Aber ihr kollege hat doch umittelbar mit diesem vorgang zu tun. Sie sind doch zu zweit auf mich zugekommen.“

„ich heiße K……..!“
„na danke sehen sie wieso wollten sie es nicht sagen, später im protikoll wird es doch drinstehen.
Sollte dann irgendwas auf mich zukommen von ihrer seite, habe ich doch auch ein bild von den beiden Beamten die mit mir den karneval eröffnet haben“

„so herr Kabel nun verlassen sie den platz“
„nein werde ich nicht. Ich wiederhole… das ist ein freier platz ohne abschrankung“
„gut dann einigen wir uns darauf, dass sie diesen bericht innerhalb der „markierung“ nicht mehr betreten“
die markierung war einer der granitläufer die querüber den markplatz gehen.
„das ist doch willkürlich. Wieso gerade diese markierung?“
„das ist nicht willkürlich, das ist weil ich es sage“
„und auf welcher grundlage findet ihre aktuelle entscheidung statt?“
„es muss doch reichen wenn ich es sage“
„abermals nein das reicht nicht“
„herr Kabel ich kann auch sagen, wir nehmen die linie direkt vor dem Straßencafé“
„na sehen sie ist es doch willkürlich“
„herr kabel nun machen sie es sich und uns nicht schwer, wir können sie auch mitnehmen.“
„ich mache es weder mir noch ihnen schwer. Sie machen es SICH schwer. Auch das mitnehmen hat keine rechtfertigung.“
„wie wäre es wenn wir uns auf diese linie einigen und sie können hier bleiben.“
„ich werde es wohl oder übel so hin nehmen müssen, aber in ordnung ist es nicht, was sie hier machen.“
man verabschiedet sich. Die polizei steht mit 2 wannen unter den platanen am marktplatz. Die 4 beamten beobachten mich noch ne weile, wärend ich mit den andern aus der gruppe über den vorgang rede.

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2 Antworten auf 11.11. – 11 Uhr 11, Karnevals Eröffnung in Stuttgart

  1. Pingback: Nach der Volksabstimmung | spd-mitglieder-gegen-s21

  2. Robert sagt:

    Hallo Timo,
    Du bist einer unserer wertvollsten und witzigsten Ungehorsamen.
    Deinen Bericht vom Stuttgarter Marktplatz, am 11.11.2012, lege ich mir unter das Kopfkissen.
    Ich bin richtig stolz auf Dich.
    Grüße
    Robert

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