Bericht über eine Bahnfahrt am 27. Oktober 2012

… und die wollen Stuttgart-21 bauen? – Sie können’s einfach nicht!
Zur Einstimmung das Video Alle reden vom Wetter – wir nicht! (55 Sekunden). An diesem Slogan gab es seinerzeit nichts zu kritisieren, denn die Bahn war auch im Winter ein sicheres Verkehrsmittel. Heute könnte sich die Bahn diesen Werbespruch nie und nimmer leisten, der folgende Bericht ist ein Beispiel dazu:
 
(Günter Klepser – SPD-Mitglieder-gegen-S21, 6.11.2012)    Unser Sohn plante mit seiner Frau und unseren drei Enkelkindern (3, 5 und 7 Jahre) von Chemnitz zu uns nach Altingen (Kreis Tübingen) zu fahren. Diese Fahrt wäre schon strapaziös genug gewesen, denn sechs Stunden Bahnfahrt von 11:56 Uhr bis 18:55 Uhr mit drei kleinen Kindern ist nicht ganz einfach. Am 27.Oktober fiel dann Schnee. Aus diesem und (vielleicht) anderen Gründen gestaltete sich dann die Fahrt ganz anders. Aus 6 Stunden wurden 11 Stunden. Hier der Bericht: 

Chemnitz geplant
ab11:56
ab 12:20 Nürnberg an 16:38 keine Begründung der Verspätung
Nürnberg ab 17:39 Stuttgart an 19:53 keine Begründung der Verspätung
Stuttgart ab 20:18 Herrenberg an 22:59 Begründungen für die Verspätung:
Schneebruch
Signalstörung
eingefrorene Weiche
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2 Antworten auf Bericht über eine Bahnfahrt am 27. Oktober 2012

  1. Peter Boettel sagt:

    Leider gibt es keinen Grund, sich über diese beiden Geschichten zu wundern, ich könnte noch weitere gleichartige Erlebnisse hinzufügen. Ebenso kenne ich Berichte von Bahnkunden, die täglich von Göppingen nach Stuttgart fahren und dort wegen der dilettantischen Arbeiten für das unsinnige Milliardengrab S21 ständig Verspätungen etc. erleiden müssen.

  2. U. Z. sagt:

    Diese Erfahrung macht so ziemlich jeder, der – wenn auch nur einmal – mit der Bahn fährt.
    Unsere Tochter fuhr mit Mann und unseren beiden Enkeln per Bahn nach Berlin Eigentlich sollten sie um 21.00 Uhr abends dort sein, darauf wurde allerdings 1 Uhr nachts.
    Verschiedene Begründungen: ein lebensmüder Mensch hat sich auf die Schienen gelegt (passiert ist gottlob nichts), technische Probleme auf der Strecke, dann natürlich Anschlusszug zweimal verpasst usw. usw.
    Wir dachten auch unisono: Hauptsache, Stuttgart 21 wird gebaut! Wen interessiert angesichts dieses tollen Zukunftsprojektes denn noch das Streckennetz, die Bahnhöfe, der Zustand der Züge????
    Man wird zum Zyniker.

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