Absurder geht´s nicht mehr!

(Rolf Keppler / Klaus Gebhard – Flügel-TV, 31.8.2012):
Bei Hochwasser werden Tunnelröhren bei S21 mit Wasser geflutet
Wenn der Neckar Hochwasser führt, sollen bei Stuttgart 21 in den Tunnels unter dem Neckar Schleusentore die Tunnels absperren. Wenn die Schleusentore geschlossen werden, kann natürlich auch kein Zug mehr durchfahren.
 
Diese Tunnelabschnitte werden dann bei Hochwasser aktiv geflutet, damit der Neckar nicht die Tunnelröhren eindrücken kann. Im Fall der Fälle kann dann bis zu einer Woche kein Zug mehr durchfahren. Unter anderem werden diese Schleusentore ab Minute 31 in diesem Film präsentiert:
“Die 62 km Untertunnelung des Stuttgarter Stadtgebietes, ausführliche Erläuterung an Hand der BISS-Karte von Klaus Gebhard vom 31.08.2012″ (Video, 37 Minuten).

Ich denke, dass die Schleusentore in den Zugtunnels unterm Neckar eine Weltpremiere sein werden. Muss der Strom der Oberleitung dann in den gefluteten Tunnelabschnitten abgeschaltet werden? Gibt es dann eine wegklappbare Oberleitung im Bereich der Schleusentore? Oder kann man sich eine Oberleitung vorstellen, die nicht durch Schleusentore und Wasser beeinflusst wird? Wird zum Fluten Neckarwasser oder Trinkwasser verwendet? Wenn man Neckarwasser verwendet, wer säubert dann den Tunnel von den Schlamm­ab­lager­ungen? Wer bezahlt die immensen Kosten für das Trinkwasser, wenn Trinkwasser verwendet wird? In den überfluteten Tunnelabschnitten sind auch Weichen. Tut diese Überflutung den Weichen gut?
Freundliche Grüße von Rolf Keppler

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3 Antworten auf Absurder geht´s nicht mehr!

  1. Gerhard Haberl sagt:

    Das anfälligste S21-Großprojekt aller Zeiten wirft eine Menge Fragen auf und ist so nicht realisierbar! Der Mensch sollte sich nach der Natur ausrichten und nicht versuchen die Natur zu vergewaltigen! …http://mediathek.daserste.de/suche/15028924_20-59-uhr-die-flut-in-deutschland-nur-laune?clipSearchFilter=onlyVideos&s=Hart%20aber%20fair&datumBis=03.06.2013&datumVon=03.06.2013

  2. Ralf Maier sagt:

    wenn da eine woche kein zug fährt – dann ist stuttgart auch eine woche nicht an das fernstraßennetz angebunden UND der öpnv bricht zusammen. wer zahlt dann die lohnausfälle der betroffenen arbeitnehmer und die ausfälle der stuttgarter wirtschaft? bei dem wetter, das wir im augenblick haben und das garantiert nicht zum letzten mal so sein wird, halte ich zugausfälle von deutlich mehr als einer woche mit völlig unkalkulierbaren kosten für absolut denkbar!

  3. U. Z. sagt:

    Neues aus Absurdistan.
    Bin ich froh, dass heute in der Stgt.Zeitg. zu lesen ist, dass die Stadt der Bahn das Bohren in den Gipskeuper verboten hat. Ein erster Schritt? Man wagt schon nicht mehr zu hoffen.

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