Bauarbeiten beginnen: “Leistungsfähige Einbindung der Gäubahn”
- Schlichterspruch wird ignoriert!

(Dipl.-Ing. Hans Heydemann, 29.4. 2012)
Offener Brief an Verkehrsminister Hermann
… Vom „Erhalt und der leistungsfähigen Einbindung“ der Gäubahn in den geplanten Tiefbahnhof S-21 entsprechend der im „Schlichterspruch“ getroffenen Vereinbarung war dabei allerdings keine Rede. Weder hat die DB bisher irgendwelche Pläne dafür vorgelegt noch ist das dafür unabdingbar notwendige erneute Planfeststellungsverfahren eingeleitet, geschweige denn daß ein Planfeststellungsbeschluß dazu vorläge, was zwingende Voraussetzung ist für die Aufnahme der Ausführungsplanung sowie der Bauarbeiten!
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5 Antworten auf Bauarbeiten beginnen: “Leistungsfähige Einbindung der Gäubahn”
- Schlichterspruch wird ignoriert!

  1. Günter Kaiser sagt:

    @ Hans König

    Sehr geehrter Herr König

    Ihr vermeintlicher Widerspruch ist gar keiner. Ich versuch’s Ihnen mal in einem Gleichnis zu erklären:
    Ich bin gegen Atomkraftwerke, weil sie nicht sicher sind. Wird aber trotzdem gegen meinen Willen eins gebaut, darf ich doch dafür sein, dass die maximal mögliche Sicherheit eingebaut wird, oder?

    Sie würden wohl draus machen: Wie soll es denn zusammenpassen, dass Sie Atomkraftwerke insgesamt verhindern wollen, die maximalen Sicherheitseinrichtungen aber umgesetzt werden sollen?

    Einfach mal über den Tellerrand schauen und die Welt wird gleich viel einleuchtender.

    • Hans König sagt:

      Sehr geehrter Herr Kaiser,
      selbstverständlich dürften Sie Wünsche äußern und Vorschläge unterbreiten, wie man S 21 noch besser realisieren kann.
      Allerdings bleibt es ein unlösbarer Widerspruch, wenn man verlangt, dass der Bau von S 21 gestoppt werden soll, gleichzeitig aber verlangt, es solle gar nicht weiter bebaut werden, aber eine bessere Variante gebaut werden, welche jedoch auch nicht teurer sein dürfe, als die geplante Variante, sonst müsse man den Bau wiederum sofort beenden.

      Haben Sie sich den Murks denn mal durchgelesen, welchen Heydemann da von sich gibt?

      Ich hatte auch konkret gefragt, wann hinsichtlich der Vorschläge des Schlichters denn nun eine vertragliche Fixierung erfolgt sein soll, wie Heydemann dies vollmundig behauptet.

  2. Hans König sagt:

    Warum werden denn kritische Nachfragen hie kommentarlos gelöscht?

  3. Hans König sagt:

    Ich frage hier nochmals nach.

    Wir erinnern uns:
    Gebaut werden soll , wie vertraglich festgelegt, S 21. Das AB wollte S 21 verhindern und erklärt dies ja nach wie vor.

    Am Ende der Schlichtung schlug Dr. Geißler vor, S 21 plus zu bauen. Die Befürworter standen dem aufgeschlossen gegenüber, durch das AB wurde der Vorschlag jedoch abgelehnt.

    Die Schlichtung endete somit ergebnislos.

    Die Grünen waren zwischenzeitlich auch mit der Erklärung in den Wahlkampf gezogen und traten ihre Regierungstätigkeit so an, S 21 verhindern zu wollen.

    Nach dem Scheitern der Schlichtung entschied sich das die Bevölkerung im VE gegen den Ausstieg aus dem bestehenden Vertrag, die Grünen schwenkten um und besannen sich plötzlich auf die ihrerseits selbst abgelehnten Vorschläge des Schlichters, Gegner wie Herr Heydemann erklärten aber weiterhin, S 21 verhindern zu wollen.

    Wie soll en nun aber funktionieren, S 21 verhindern zu wollen und sich gegen das Projekt insgesamt zu stellen und gleichzeitig ein verbessertes S 21 zu fordern?

    Wan soll ein Vertrag zustande gekommen sein, S 21 plus zu bauchen, was Herr Heydemann nun permanent fordert und gleichzeitig ablehnt?

  4. Hans König sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das AB lehnte das Ergebnis der Schlichtung / den Schlichterspruch ja ab, die Grünen als Teil des AB traten mit dem Wahlversprechen an, S 21 möglichst zu verhindern.
    Wieso meinen Sie daher, der Schlichterspruch habe irgendeine Wirksamkeit erzielt?

    Wie soll es denn zusammenpassen, dass Sie S 21 insgesamt verhindern wollen, die Vorschläge des Schlichters aber umgesetzt werdebn sollen?

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