Das Milliardengeschäft mit den Strecken

(Arne Hell – NDR Plusminus, 4.4.2012)    . . . Eines haben diese Strecken alle gemeinsam: Sie sind nur genehmigt worden, weil auf ihnen auch Güterzüge fahren sollten. Mit dieser Annahme wurde jeweils ein akzeptables Kosten-Nutzen-Verhältnis errechnet. Schön gerechnet, wie der Vorsitzende des Bundestagsverkehrsausschusses, Anton Hofreiter von den Grünen sagt: „Es wurden Züge erfunden“. Tatsächlich fährt heute auf den Strecken Köln-Frankfurt und Ingolstadt-Nürnberg kein einziger Güterzug. Trotz der vielen Tunnel und Brücken sind die Steigungen dafür zu stark. Außerdem würden sich 300 km/h schnelle ICE und langsame Güterzüge behindern.
Fachleute gehen davon aus, dass es zwischen Stuttgart und Ulm und zwischen Nürnberg und Erfurt am Ende genauso sein wird. . . .
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Eine Antwort auf Das Milliardengeschäft mit den Strecken

  1. Peter Boettel sagt:

    Es bestätigt sich stets aufs Neue, dass eine gesunde Infrastruktur zu Gunsten der Prestigeprojekte vernachlässigt wird. Die Clique um Grube, Kefer, Ramsauer, Diettrich, aber auch Schmiedel müsste ein Jahr lang auf eigene Kosten ohne Reservierung o.ä. morgens zwischen 6.00 h und 9.00 h und abends zwischen 16.00 h und 18.00 h in Nahverkehrszügen fahren.

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