Aktuelles

  Sie müssen weiter auf die Straße gehen – Stéphane Hessel in Stuttgart am 30.1. 2012


(c) Harm Bengen, www.harmbengen.de

  (mit Kommentar/en)
• SBB Chef Meyer – Wunschkandidat der Deutschen Bahn (Tagesschau[Schweiz], 3.2. 2017)
• Bahnchaos (Tobias Knaack – Schwäbisches Tagblatt Tübingen, 13.1.2017)
• S21- Leuchtturm der Postdemokratie (Hannes Rockenbauch – Nachdenkseiten, 12.12.16)
• S21-Volksabstimmung ohne Verfallsdatum? (Martin Poguntke, 29.9.16)
• Bahn drückt sich vor dem nächsten Offenbarungseid (K21, 4. August 2016)
•  Im Nebel verschwunden  (Edzard Reuter – KONTEXT, 29. Juni 2016)
• Güter gehören auf die Bahn! (Hermann Abmayr – “betrifft” (SWR-Fernsehen), 18.5.2016)
• Ein Tunnel blamiert die Kanzlerin (Hermann G. Abmayr – KONTEXT, 25.5. 2016)
• Edzard Reuters Nachruf auf Peter Conradi (Edzard Reuter – KONTEXT, 16.3.2016)
• S21-Gegner greifen OB Kuhn schrf an (ks – Stuttgarter Nachrichten, 8.3.16)
• Verschleppungstaktik der Anti-Bahn-Mafia (Jörg Klingenfuß – Leserbrief, 11.2.2016)
• DB fährt weiterhin gegen die Wand (Drei Beiträge 5.2.2016)
• Einfach nur dreist (Stefan Siller, SWR-1 Moderator i.R. – kontext, 6.1.2016)
• S 21 bremst Dortmunder Hauptbahnhof aus (Marco Bülow – MdB/SPD, 21.12.2015)
• DB: Viel Ärger, null Service (Renate Schelling – Leserbrief, 5. Dezember 2015)
• Die SPD schimpft mit der Deutschen Bahn (Nachdenkseiten / FAZ, 4. Dezember 2015)
• Stuttgart 21: Wer’s glaubt, wird selig (Edzard Reuter – Nachdenkseiten, 21. Oktober 2015)
• S21 – Bankrotterklärung der Bundesregierung (Sabine Leidig (MdB) – Die LINKE, 13.8.2015)
• S21 Demo beim Kirchentag (Christine Bilger – Stuttgarter Zeitung, 6. Juni 2015)
• Gabriels Staatssekretär: “S21 ist unwirtschaftlich” (Bündnis “Bahn für Alle”, 2. Juni 2015)
• Der Designer der Stuttgarter Lichtaugen (Dietrich Heißenbüttel – KONTEXT, 18.3.2015)
• Wir zahlen nicht für Euren Pfusch! (Schutzgemeinschaft Filder, 7. März 2015)
• Fundstücke (Timo Kabel – SPD-Mitglieder-gegen-S21, 6.2.2015)
• Ist eine Wirtschaftlichkeitsprüfung undemokratisch? (Peter Conradi, 17. Januar 2015)
• Brennender ICE – gut dass es oben war! (Prof. Karl-Dieter Bodack, 26.Dezember 2014)
• Unübersehbar ist … (Volker Lösch – 250. Montagsdemo, 8.12.2014)
• Stuttgart 21 noch immer unerledigt! (Egon Hopfenzitz – Bahnhofsvorsteher a.D., 8.12.2014)
• Es wird Chaos geben! (Dorothee Speck / Professor Monheim, 22. November 2014)
• Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben (Schutzgemeinschaft Filder, Oktober 2014)
• Hoher Preis für neuen Bahnhof (Uschi Götz – Deutschlandradio Kultur, 6. Nov. 2014)
• Satire (nicht nur) zu S21: Lobotomie (Till Simplizius – parkschützer 34305, >28.7.2014)
• Grabrede auf Stuttgart 21 (Prof. Knoflacher – Frontal 21, ZDF, 22. November 2011)
• S21: Neue Zweifel an der Sicherheit (Thomas Wüpper – Stuttgarter Zeitung, 05.10.2014)
• S21 – ein gesellschaftlicher Schwarzbau (Jürgen Lauber – Montagsdemo, 15.9.2014)
• Mängelliste Stuttgart 21 (Harald Schmid – Ingenieure22, 1. Mai 2015)
• Abfahrt morgen im Bunker 21 (Dieter Bartetzko – FAZ.NET (Feuilleton), 11.08.2014)
• Schall und Rauch auf der Südbahn (Rudi Schönfeld – KONTEXT, 13.08.2014)
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S21:
Gegessen ist der “Käs” noch lange nicht


(Pit Främke, 26.2.2017)
Die „Nürtinger Zeitung“ ist sehr häufig eine Fundgrube an interessanten Neuigkeiten zu S21 und der Beweis, dass sogar Winfried Kretschmann Recht hat, wenn er die sinnlose Geldverschwendung als „Käs“ bezeichnet – aber „gegessen“ist dieser S21-Käs noch lange nicht und wohl mancher wird sich daran „verschlucken“, wie z.B. die Bahnchefs Grube und Kefer oder bald vielleicht auch einige Bahn-Aufsichtsräte.

Deshalb aus der Wochenendausgabe vom 25. Februar zwei neue Artikel zur weiteren Strafanzeige gegen Grube und Kefer und den „Weichen“, die hoffentlich für den www.umstieg-21 gestellt werden –





 

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SBB-Chef Meyer ist Wunschkandidat der Deutschen Bahn


(Tagesschau[Schweiz], 3. Februar 2017)

Nun zeigen Recherchen der «Tagesschau»: SBB[Schweizer Bundesbahn]-Chef Andreas Meyer gehört zumFavoritenkreis für den Chefposten . Erstmals bestätigt nämlich ein Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Bahn (DB) das Interesse am Schweizer.

Meyer führe jenes Bahnsystem, das Deutschland für die Zukunft anstrebe, so Aufsichtsratmitglied Kirsten Lühmann: «Wenn wir über die Frage diskutieren, wie wir die Bahn in Deutschland ausrichten wollen, ist die Schweiz für uns immer ein Modell, auf das wir schauen.» Man wolle den sogenannten Deutschland-Takt einführen und dafür sei das Schweizer System «natürlich ein Vorbild».



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Anmerkung – Zitat aus einem Brief – übermittelt von K.R.:
ich habe gerade einen Artikel der Luzerner Zeitung gefunden LuzernerZeitung.ch, der sich mit dem möglichen Grube-Nachfolger Andreas Meyer befasst. Sollte dieser Mann Grube beerben, dann haben wir schlechte Chancen mit “Umstieg 21″. Meyers Devise ist: “Sackbahnhöfe gehören der Vergangenheit an”. So will er zum Beispiel den Kopfbahnhof in Luzern in einen Durchgangsbahnhof umwandeln (Luzern 21?). Auch seine bisherigen Leistungen sprechen eine eigene Sprache. So war er unter anderem bereits vor Jahren für die DB AG tätig und hat dabei zusammen mit einigen anderen die Berliner S-Bahn an die Wand gefahren. Zur Zeit macht er mit seinem Sparkurs bei der SBB in der Schweiz Schlagzeilen blick.ch. Und nicht zuletzt hat er sich bei seinem Amtsantritt als Chef der SBB gleich mal sein Gehalt um 45% erhöht. Ich muss gestehen, dass ich auch anfangs dachte, ein Schweizer Bahnfachmann wäre gut für uns, aber wenn man genauer hinschaut, dann ist er wohl auch nicht besser als Grube und sein Vorgänger Mehdorn.

 

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Bahnchaos


(Tobias Knaack – Schwäbisches Tagblatt Tübingen – 13. Januar 2017)
Bahnchaos rund um Stuttgart:
Zugausfälle nerven Pendler

Personalengpässe und technische Mängel bescheren Reisenden im Land lange Wartezeiten. Die Bahn hat das Problem noch nicht im Griff.
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Das passt dazu:
Was der Staat besser kann
(Katja Scherer – Deutschlandfunk, 19. Dezember 2016)
Private Unternehmen gehorchen den Gesetzen der Marktwirtschaft und arbeiten effizient und wendig, während Staatsbetriebe träge und bürokratisch sind: So lautet das gängige Argument für Privatisierungen. Das sei allerdings ein Trugschluss, schreibt der Sozialwissenschaftler Tim Engartner in seinem neuen Buch “Staat im Ausverkauf”.
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S21 – ein Leuchtturm der Postdemokratie


(Hannes Rockenbauch – Nachdenkseiten, 12.12. 2016 )
Die Eliten sind sie leid, die gute, alte Demokratie. Das sagen sie nicht nur immer wieder, das zeigen sie auch allerorts. Besonders deutlich beispielsweise dann, wenn sie mit aller Macht ökonomisch aberwitzige und ökologisch zerstörerische Projekte gegen jede Vernunft, vor allem aber die eigene Bevölkerung zu realisieren versuchen. „Stuttgart 21“ gilt hier als Paradebeispiel:


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S21-Volksabstimmung ohne Verfallsdatum?


(Martin Poguntke – Theologinnen und Theologen gegen S 21, 29.9.2016)
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition
»Stuttgart 21? – Bessere Bahn durch „Umstieg 21“!«,
erleben Sie auch immer wieder Gespräche, in denen der Protest gegen S21 als undemokratisch bezeichnet wird, weil das Projekt doch durch eine Volksabstimmung von den Baden-Württembergern demokratisch beschlossen worden sei?
Ermutigen Sie bitte die Menschen, sich dieser Petition dennoch anzuschließen:
https://weact.campact.de/petitions/umstieg21
Sprechen Sie sie darauf an, dass ihre Auffassung ein Irrtum ist. Denn es spricht eine ganze Menge dagegen. Jeder einzelne dieser Punkte wäre allein schon ein Grund, nicht mehr am Ergebnis der Volksabstimmung festzuhalten:

  1. Die Bedingungen haben sich geändert
  2. Die Abstimmenden waren getäuscht worden
  3. Die Abstimmung hatte keine zuverlässige Faktenbasis
  4. Bei der Abstimmung wurde das Quorum nicht erreicht
  5. Eine Volksabstimmung bindet nur die Regierung, nicht das Volk
  6. Keine Abstimmung befreit die Regierung von der Verantwortung
  7. Keine Abstimmung befreit die Menschen von der Verantwortung
  8. Keine Abstimmung gilt für alle Ewigkeit.

  9. Den Brief mit allen Einzelheiten lesen …

     

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Bahn drückt sich vor dem nächsten Offenbarungseid


(K21, 4. August 2016)
Aufsichtsratssitzung zu Kosten von Stuttgart 21
Als grobe Verantwortungslosigkeit bezeichnet Bündnissprecher Dr. Eisenhart von Loeper, die Entscheidung der Deutschen Bahn AG, das Thema Stuttgart 21 und seine Kostenentwicklung auf die Aufsichtsratssitzung im Dezember zu verschieben und gleichzeitig ungerührt weiter zu bauen und weitere Kosten auflaufen zu lassen.


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Im Nebel verschwunden


(Edzard Reuter – KONTEXT, 29.06.2016)
Wo sind sie geblieben, die Heizer auf der S-21-Lok?

Deutschland habe das Streiten verlernt, hat Bundesjustizminister Heiko Maas kürzlich in der “Zeit” angemerkt, “Politisierung statt Polarisierung” sei nötig, “Beschimpfungen” brächten “uns nicht weiter”. Wie wahr: So ist es, wie wir längst wissen, nämlich mit Stuttgart 21 geschehen. Doch diejenigen Persönlichkeiten, die dafür im politischen Bereich verantwortlich waren, sind längst im Nebel verschwunden. Volker Kefer ist geblieben. Wer hingegen fragt nach Angela Merkel, nach Ronald Pofalla, nach Wolfgang Drexler, Claus Schmiedel, nach Stefan Mappus und Tanja Gönner und all den anderen, die uns dreist – und oft genug wider besseres Wissen – immer von neuem weisgemacht haben, alles sei in Ordnung, das geplante Geld werde mit Sicherheit ausreichen und das Projekt zeitgerecht realisiert?

Hätte es hingegen beispielsweise meiner Partei, der SPD, nicht irgendwann einmal ganz gut zu Gesicht gestanden, offen zuzugeben, dass man sich bei der langjährigen massiven Unterstützung des Vorhabens offensichtlich auf falsche Angaben verlassen und daher geirrt hat – mit der Konsequenz, dass man nun wenigstens vorurteilsfrei bereit ist, sich an einer offenen Diskussion über etwaige noch bestehende Alternativen zu beteiligen?


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Güter gehören auf die Bahn!


(Hermann Abmayr – “betrifft” (SWR-Fernsehen), 18.5.2016)
Wie die Bahn beim Gütertransport versagt.
LKW verstopfen die Autobahnen, Autofahrer sind verärgert; dabei verspricht die Politik seit vielen Jahren, Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen. Warum schafft es Deutschland nicht? Und warum will die Deutsche Bahn den Schienengüterverkehr noch weiter abbauen?

“betrifft”-Autor Hermann Abmayr zeigt, wie die Bahn heute noch mit Techniken von vorgestern arbeitet, während beim LKW modernste Technologie eingesetzt wird. Was früher noch mit der Bahn kam, wird heute oft nur noch auf der Straße angeliefert.

In der Schweiz hat die Schiene Vorfahrt. Das Land ist auch beim Güterverkehr Spitzreiter. Nur Österreich kann da mithalten. Während in Deutschland gerade einmal 17 Prozent auf der Schiene transportiert werden, sind es in Österreich 30, in der Schweiz 41 Prozent.


Zu Text und Film (Film: 44 Minuten)

 

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Ein Tunnel blamiert die Kanzlerin


(Hermann G. Abmayr – KONTEXT, 25. 5. 2016)
Wenn Angela Merkel am 1. Juni bei der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels in die Kameras lächelt, müsste sie vor Scham im Boden versinken. Während die Schweiz den längsten Eisenbahntunnel der Welt gebaut hat, bleibt das Schienen-Nadelöhr Basel–Karlsruhe noch mindestens 20 Jahre bestehen.

“Weltweites Gelächter” über S 21
Angela Merkel lag bekanntlich ein anderes Milliardenprojekt in Baden-Württemberg mehr am Herzen: Stuttgart 21 und der Bau einer Schnellstrecke über die Schwäbische Alb nach Ulm. Ein Scheitern des Großprojekts würde “Deutschlands weltweitem Ruf als zuverlässiger Wirtschaftspartner” schaden, erklärte sie Anfang der 2010er-Jahre immer wieder. Jetzt blamiert sich das Land der Ingenieure tatsächlich weltweit.
Merkel blamiert sich auch in anderer Hinsicht: Während die Schweiz beim Gotthard den Scheitelpunkt der Eisenbahnstrecke viele Hundert Meter tiefer legt, investiert man in Deutschland viele Milliarden Euro, um Züge zwischen Stuttgart und Ulm zum Teil in langen Tunnelröhren 300 Meter höher klettern zu lassen, so Professor Wolfgang Hesse, der an der Ludwig-Maximilians-Universität in München lehrt. Die Steigung der neuen Strecke über die Alb wird so groß sein, dass sie für den Einsatz von Güterzügen viel zu teuer sein wird. Hesse prophezeit dem “deutschen Zukunftsprojekt” Stuttgart 21 “ein weltweites homerisches Gelächter”. 


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