Aktuelles

  Sie müssen weiter auf die Straße gehen – Stéphane Hessel in Stuttgart am 30.1. 2012


(c) Harm Bengen, www.harmbengen.de

  (mit Kommentar/en)
• Güter gehören auf die Bahn! (Hermann Abmayr – “betrifft” (SWR-Fernsehen), 18.5.2016)
• Ein Tunnel blamiert die Kanzlerin (Hermann G. Abmayr – KONTEXT, 25.5. 2016)
• Edzard Reuters Nachruf auf Peter Conradi (Edzard Reuter – KONTEXT, 16.3.2016)
• S21-Gegner greifen OB Kuhn schrf an (ks – Stuttgarter Nachrichten, 8.3.16)
• Verschleppungstaktik der Anti-Bahn-Mafia (Jörg Klingenfuß – Leserbrief, 11.2.2016)
• DB fährt weiterhin gegen die Wand (Drei Beiträge 5.2.2016)
• Einfach nur dreist (Stefan Siller, SWR-1 Moderator i.R. – kontext, 6.1.2016)
• S 21 bremst Dortmunder Hauptbahnhof aus (Marco Bülow – MdB/SPD, 21.12.2015)
• DB: Viel Ärger, null Service (Renate Schelling – Leserbrief, 5. Dezember 2015)
• Die SPD schimpft mit der Deutschen Bahn (Nachdenkseiten / FAZ, 4. Dezember 2015)
• Stuttgart 21: Wer’s glaubt, wird selig (Edzard Reuter – Nachdenkseiten, 21. Oktober 2015)
• S21 – Bankrotterklärung der Bundesregierung (Sabine Leidig (MdB) – Die LINKE, 13.8.2015)
• S21 Demo beim Kirchentag (Christine Bilger – Stuttgarter Zeitung, 6. Juni 2015)
• Gabriels Staatssekretär: “S21 ist unwirtschaftlich” (Bündnis “Bahn für Alle”, 2. Juni 2015)
• Der Designer der Stuttgarter Lichtaugen (Dietrich Heißenbüttel – KONTEXT, 18.3.2015)
• Wir zahlen nicht für Euren Pfusch! (Schutzgemeinschaft Filder, 7. März 2015)
• Fundstücke (Timo Kabel – SPD-Mitglieder-gegen-S21, 6.2.2015)
• Ist eine Wirtschaftlichkeitsprüfung undemokratisch? (Peter Conradi, 17. Januar 2015)
• Brennender ICE – gut dass es oben war! (Prof. Karl-Dieter Bodack, 26.Dezember 2014)
• Unübersehbar ist … (Volker Lösch – 250. Montagsdemo, 8.12.2014)
• Stuttgart 21 noch immer unerledigt! (Egon Hopfenzitz – Bahnhofsvorsteher a.D., 8.12.2014)
• Es wird Chaos geben! (Dorothee Speck / Professor Monheim, 22. November 2014)
• Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben (Schutzgemeinschaft Filder, Oktober 2014)
• Hoher Preis für neuen Bahnhof (Uschi Götz – Deutschlandradio Kultur, 6. Nov. 2014)
• Satire (nicht nur) zu S21: Lobotomie (Till Simplizius – parkschützer 34305, >28.7.2014)
• Grabrede auf Stuttgart 21 (Prof. Knoflacher – Frontal 21, ZDF, 22. November 2011)
• S21: Neue Zweifel an der Sicherheit (Thomas Wüpper – Stuttgarter Zeitung, 05.10.2014)
• S21 – ein gesellschaftlicher Schwarzbau (Jürgen Lauber – Montagsdemo, 15.9.2014)
• Mängelliste Stuttgart 21 (Harald Schmid – Ingenieure22, 1. Mai 2015)
• Abfahrt morgen im Bunker 21 (Dieter Bartetzko – FAZ.NET (Feuilleton), 11.08.2014)
• Schall und Rauch auf der Südbahn (Rudi Schönfeld – KONTEXT, 13.08.2014)
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Güter gehören auf die Bahn!


(Hermann Abmayr – “betrifft” (SWR-Fernsehen), 18.5.2016)
Wie die Bahn beim Gütertransport versagt.
LKW verstopfen die Autobahnen, Autofahrer sind verärgert; dabei verspricht die Politik seit vielen Jahren, Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen. Warum schafft es Deutschland nicht? Und warum will die Deutsche Bahn den Schienengüterverkehr noch weiter abbauen?

“betrifft”-Autor Hermann Abmayr zeigt, wie die Bahn heute noch mit Techniken von vorgestern arbeitet, während beim LKW modernste Technologie eingesetzt wird. Was früher noch mit der Bahn kam, wird heute oft nur noch auf der Straße angeliefert.

In der Schweiz hat die Schiene Vorfahrt. Das Land ist auch beim Güterverkehr Spitzreiter. Nur Österreich kann da mithalten. Während in Deutschland gerade einmal 17 Prozent auf der Schiene transportiert werden, sind es in Österreich 30, in der Schweiz 41 Prozent.


Zu Text und Film (Film: 44 Minuten)

 

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Ein Tunnel blamiert die Kanzlerin


(Hermann G. Abmayr – KONTEXT, 25. 5. 2016)
Wenn Angela Merkel am 1. Juni bei der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels in die Kameras lächelt, müsste sie vor Scham im Boden versinken. Während die Schweiz den längsten Eisenbahntunnel der Welt gebaut hat, bleibt das Schienen-Nadelöhr Basel–Karlsruhe noch mindestens 20 Jahre bestehen.

“Weltweites Gelächter” über S 21
Angela Merkel lag bekanntlich ein anderes Milliardenprojekt in Baden-Württemberg mehr am Herzen: Stuttgart 21 und der Bau einer Schnellstrecke über die Schwäbische Alb nach Ulm. Ein Scheitern des Großprojekts würde “Deutschlands weltweitem Ruf als zuverlässiger Wirtschaftspartner” schaden, erklärte sie Anfang der 2010er-Jahre immer wieder. Jetzt blamiert sich das Land der Ingenieure tatsächlich weltweit.
Merkel blamiert sich auch in anderer Hinsicht: Während die Schweiz beim Gotthard den Scheitelpunkt der Eisenbahnstrecke viele Hundert Meter tiefer legt, investiert man in Deutschland viele Milliarden Euro, um Züge zwischen Stuttgart und Ulm zum Teil in langen Tunnelröhren 300 Meter höher klettern zu lassen, so Professor Wolfgang Hesse, der an der Ludwig-Maximilians-Universität in München lehrt. Die Steigung der neuen Strecke über die Alb wird so groß sein, dass sie für den Einsatz von Güterzügen viel zu teuer sein wird. Hesse prophezeit dem “deutschen Zukunftsprojekt” Stuttgart 21 “ein weltweites homerisches Gelächter”. 


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Edzard Reuters Nachruf auf Peter Conradi


(Edzard Reuter – KONTEXT, 16.3.2016)
Den verstorbenen Peter Conradi kennt unser Autor seit Jahren. Nicht nur als SPD-Genossen, son­dern auch als Kämpfer gegen Stuttgart 21. Dabei habe sich Conradi vom abgehobenen Ein­zel­gän­ger zum unanfechtbar aufrechten Demokraten gewandelt.

[Er war] ein in der Wolle gefärbter Architekt, tief davon überzeugt , dass Bauen mehr sein muss als die Befriedigung der Profitinteressen von sogenannten Investoren, dass Bauen ohne das Bewusstsein der damit verbundenen Verantwortung für das gemeine Wohl seinen Namen nicht verdient. Zum Bannerträger dieser existenziellen Verpflichtung wurde er schließlich, von den einen hochgeschätzt, von den anderen hämisch herabgesetzt, während der Auseinandersetzung um Stuttgart 21.


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S-21-Gegner greifen OB Kuhn scharf an


(ks- Stuttgarter Nachrichten, 8. März 2016)
Zu dem Bahnprojekt Stuttgart 21 wird es voraussichtlich keine gemeinsame Veranstaltung der Projektgegner mit der Bahn geben. Die Gegner lehnen die von SPD, Grünen und Bahn AG vorgeschlagenen je 30-minütigen Vorträge beider Seiten im Rathaus ab. Auf sie sollte eine einstündige Podiumsdiskussion folgen. Das sei nicht der vor acht Monaten von SPD und Grünen in Aussicht gestellte Faktencheck, sondern eine “reine Show­ver­an­stal­tung”, sagte Christoph Engelhardt bei der Montagsdemonstration. Er wollte seine Berechnungen zu einer aus Gegnersicht viel zu geringen Kapazität des Tiefbahnhof-Neubaus vortragen, erhielt aber im Gemeinderat kein Rederecht. Engelhardt sieht jetzt OB Fritz Kuhn (Grüne) am Zug. Die Chancen, dass Kuhn eine “Faktenklärung” veranlasse, seien allerdings nicht gut, so Engelhardt. Denn Kuhn habe zum Bür­ger­be­geh­ren der S-21-Gegner (“Storno” – gegen den von den Gegnern benannten Leistungsrückbau) ein “Skan­dal­gut­ach­ten” in Auftrag gegeben. Laut Gegnern wurden im Gutachten verschiedene Argumente zum behaupteten Leistungsrückbau übersehen. So halten die Gegner die Fußgängeranlagen im Bahnhof für die erwartete Reisendenzahl für unterdimensioniert. Die Gegner haben gegen die Ablehnung des Bür­ger­be­geh­rens durch den Gemeinderat Beschwerde eingelegt. Über sie soll der Rat am 13. und 14. April beraten und entscheiden.



 

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Verschleppungstaktik der Anti-Bahn-Mafia


(Leserbrief – Schwäbisches Tagblatt Tübingen, 11.2.2016)
CDU-Landtagskandidat Guido Wolf hatte in [Rottenburg-]Wurmlingen die Gäubahn als eine „internationale Hauptlinie” bezeichnet.

Die zuverlässige Schweiz hat vertragstreu alle dafür notwendigen Maßnahmen schon längst abgeschlossen, und selbst in Italien sind die Anschlüsse wie Bivio Rosales längst betriebsbereit. Seitens der BRD dagegen die gewohnte inakzeptable Verschleppungstaktik der Anti-Bahn-Mafia: Im Rheintal sind nach einem Vier­tel­jahr­hun­dert (!) Bauzeit gerade mal 30 Prozent der Strecke viergleisig ausgebaut, und auf der Gäubahn als der zweiten Zulaufstrecke passiert überhaupt nix! 


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Zum Börsengang der Bahn: DB fährt weiterhin gegen die Wand


Lust auf Bahnfahren – drei Beiträge:



 

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Einfach nur dreist


(Stefan Siller, SWR-1 Moderator i.R. – kontext / 6.1.2016)
Am Anfang fand er Stuttgart 21 toll, dann hat er gelesen und wurde zum Gegner. Der SWR-Moderator i. R. Stefan Siller beschreibt in seinem Buch, wie die Menschen belogen wurden, weil sich Investoren eine “goldene Nase” verdienen wollten. Kontext veröffentlicht das Kapitel zum Bahnhof.


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S 21 bremst Dortmunder Hauptbahnhof aus


(Marco Bülow -MdB/SPD, 21.12.2015)
Das Münchner Beratungsbüros Vieregg-Rössler hat in der vergangenem Woche in einem Gutachten über das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart (S21) eine erhebliche Kostenexplosion vorausgesagt. Laut dem neuen Gutachten sollen die Kosten für S21 bei etwa 9,8 Mrd. Euro liegen. Das wären 3,5 Mrd. Euro mehr als von der Deutsche Bahn bislang veranschlagt wurde. Hinzu komme, so die Studie, dass der teure Umbau die Kapazität des Bahnhofs massiv einschränken werde. Die Gegner von S 21 fordern nun einen Stopp des Baus, um eine ehrliche Inventur bei den Kosten zu machen und sehen ein Scheitern der Strategie der Bahn.


Marco Bülows Pressemitteilung


 

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Viel Ärger, null Service – Dienstleistungswüste DB!


(Renate Schelling – Leserbrief im “Schwäbischen Tagbatt Tübingen”, 5. Januar 2016)
Als einfache Pendlerin
Anderswo werden super schnelle neue ICEs auf die Schienen gesetzt, im Regionalverkehr bremst die Bahn ihre Kunden aus. Nicht nur vorübergehend, sondern bis auf Weiteres ist die Neigetechnik in den Re­gio­nal­zü­gen abgeschaltet. Leidtragende sind wieder mal die Berufspendler.
Über die Empfehlung der Bahn, einen früheren Zug zu nehmen, kann ich nur müde lächeln. Das mache ich schon längst, um auf der Horror-Strecke zwischen Tübingen und Stuttgart stets einen Puffer zu haben, falls es Weichen- oder Signalstörungen gibt, die Lok wegen technischer Probleme stehen bleibt oder der Zug gleich ganz ausfällt. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich in den vergangenen Jahren hier buchstäblich auf der Strecke geblieben bin. Die Ammertalbahn ist keine Alternative, nachdem die Umsteigezeit zur S-Bahn jetzt auf drei Minuten (*) verkürzt wurde.
Besonders ärgerlich aber ist, dass die vorrangigen und nun langsameren Regionalzüge jetzt auch noch Verwerfungen bei der Hohenzollerischen Landesbahn auslösen. Morgens schaffe ich den Anschluss nach Stuttgart halbwegs, abends aber wird es beim Wechsel zur HZL eng, zumal die Züge seit dem Fahrplanwechsel jetzt früher abfahren. Zweimal hatte ich schon Pech. Wer nach 19.28 Uhr ankommt, muss bis 20.31 Uhr warten. Aber vermutlich liegt das daran, dass ich als einfache Pendlerin nicht zur hofierten ICE-Klien­tel gehöre. Rund 255 Euro kostet mich mein Ökogewissen im Monat. Kein Jobticket, aber viel Ärger und null Service. Dienstleistungswüste DB!
Renate Schelling, Dußlingen


(*)Anmerkung G.K.: Wenn S21 kommt wird die Umsteigezeit nur noch 1 Minute sein. Das ist eine der “Kleinigkeiten” die nötig waren damit S21 den “Stresstest” bestanden hat.


 

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